Was macht Amnesty International?

Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Mehr als drei Millionen Mitglieder in über 150 Ländern der Welt bilden die Basis von Amnesty International.

Die Stärke von Amnesty International liegt im freiwilligen Engagement seiner zahlreichen Mitglieder und Unterstützer unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Altersgruppen. Sie sind miteinander verbunden, um lokal wie global ihre Ziele zu erreichen. Gemeinsam setzen sie Mut, Kraft und Fantasie ein für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen. 1977 erhielt Amnesty International dafür den Friedensnobelpreis.

Mit „Urgent Actions“ (Eilaktionen), Briefen, Appellen, Pressearbeit, öffentlichkeitswirksamen Aktionen sowie Lobbyarbeit gegenüber Regierungen, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen macht Amnesty International Druck für eine gerechtere Welt.

Amnesty wendet sich regelmäßig mit Anliegen und Empfehlungen an internationale Organisationen und deren Mitgliedsstaaten. Auf diesem Weg können Menschenrechtsabkommen weiterentwickelt werden. So haben die Vereinten Nationen 1984 die Antifolterkonvention verabschiedet, nachdem Amnesty mit zwei weltweiten Kampagnen ein solches Abkommen gefordert hatte. Zudem mahnt Amnesty an, dass Abkommen auch tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden.

Einen weiteren wichtigen Erfolg konnte Amnesty im Jahr 2006 verbuchen: Die UN verabschiedeten die Internationale Konvention gegen das Verschwinden lassen von politischen Gegnern, für die sich Amnesty seit Jahren eingesetzt hatte.

Die Website von Amnesty in Deutschland